Die Stadtratsfraktionen von CSU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bekennen sich klar zur Sportstadt Augsburg: Zum einen soll in den nächsten Jahren der Bau des 50-Meter-Hallenbades angegangen werden, zum anderen müssen die in die Jahre gekommenen Bäder saniert werden. Damit auch während der Sanierung des Spickelbades und bis zum Bau des 50-Meter-Hallenbades möglichst nicht weniger Wasserflächen zur Verfügung stehen, soll durch diesen gemeinsamen Antrag unter anderem geprüft werden, welche Becken in den Augsburger Freibädern vorübergehend eingehaust werden können.

CSU-Stadtrat Bernd Zitzelsberger: „Eine sehr gute Übergangslösung scheint mir mit einer modernen Traglufthalle im Freibad Bärenkeller möglich. Zusätzlich müssen aber auch die Öffnungszeiten der Augsburger Hallenbäder für den Vereinssport und die Öffentlichkeit ausgeweitet werden. Mit dieser Lösung könnte während der Sanierung des Spickelbades und bis zu Eröffnung des 50-Meter-Hallenbades ein wirklicher Fortschritt in der Schwimmfähigkeit der Augsburger Bevölkerung erreicht werden.“

Franziska Wörz, stellv. Fraktionsvorsitzende der Grünen: „Mit der absehbaren sanierungsbedingten Schließung des Spickelbades, für etwa zwei bis drei Jahre, wird sich die durch die Corona-Pandemie zusätzlich angespannte Situation des Schwimmsports weiter verschärfen. Deshalb braucht es nun diese Offensive, mit der die Bemühungen zur Kompensation temporärer Ausfälle die höchste Priorität erhalten. Das Ziel ist und bleibt für uns klar: Null Nichtschwimmer/innen in unserer Stadt.“

CSU-Fraktionsvorsitzender Leo Dietz: „Wir freuen uns, dass wir mit der Bereitstellung von Haushaltsmitteln durch unseren Finanzreferenten Roland Barth für die vertieften Planungen des 50-Meter-Hallenbades und der Sanierung des Spickelbades, trotz der durch die Corona-Pandemie herausfordernden Haushaltslage, zwei weitere Meilensteine der Sportstadt Augsburg in Angriff nehmen können. Wir nehmen dabei die Sorgen der Schulen, Vereine und Öffentlichkeit wegen der sanierungsbedingten Verknappung der Wasserfläche sehr ernst und wollen deshalb adäquate Ersatzwasserflächen schaffen.“

Peter Rauscher, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Dank unseres Sportreferenten Jürgen Enninger und der Beteiligung vieler Sportakteur/innen kann die Kompensations-Offensive zur Schaffung von Ersatz-Wasserflächen nun angegangen werden. Gerade aus einer strategischen Zusammenarbeit von Referat, Amt, Schwimmvereinen und Sportbeirat erhoffen wir uns die Findung guter Lösungen.“

Beteiligte Personen