In der kommenden Sitzung des Sportausschusses am 25. November werden zwei zentrale Themen behandelt, die die Sportstadt Augsburg in den nächsten Jahren entscheidend prägen können. Zum einen geht es um die Zukunft des Eiskanals, für den das Sportreferat nach intensiver Arbeit eine passgenaue Lösung zur Sicherung des Kanusports vorbereitet hat. Zum anderen werden die Ergebnisse der vertieften Prüfung für ein wettkampftaugliches 50-Meter-Hallenbad am Standort Plärrer vorgestellt. Beide Themen stehen für die konsequente Weiterentwicklung der Augsburger Sportlandschaft und werden von den Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der CSU mitgetragen. 

Serdar Akin, sportpolitischer Sprecher der GRÜNEN, erklärt: „Der Eiskanal und der Schwimmsport sind Herzstücke unserer Sportstadt. Ich freue mich, dass das Sportreferat unter der Leitung des Referenten Jürgen K. Enninger hier mit viel Engagement tragfähige Lösungen vorbereitet hat. Wir sind bereit, die nächsten Schritte zu gehen und setzen uns konsequent dafür ein, dass Augsburg im Spitzen- und Breitensport beste Bedingungen erhält. Am Eiskanal merken wir die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar. Mit einer Kraftanstrengung wollen wir sicherstellen, dass er auch künftig verlässlich nutzbar bleibt. Die konsequente Prüfung hin zu einem wettkampftauglichen 50-Meter-Hallenbad macht auch Mut. Die Realisierung dieses Projektes am Standort Plärrer wollen wir nach Abschluss des Neubaus am Spickelbad angehen. Das wird ein Gewinn für die gesamte Stadt sein.“ 

Peter Uhl, stellvertretender Ausschussvorsitzender und stellvertretender Fraktionsvorsitzende: „Die angekündigte, großzügige Unterstützung des Freistaats unter Ministerpräsidenten Markus Söder ist ein starkes Signal für Augsburg: Sie sichert den Fortbestand und die Wettbewerbsfähigkeit unserer historischen Kanustrecke am Eiskanal und schafft die Grundlage für nachhaltige, technische Lösungen gegen die bestehende Wasserproblematik. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, die Sportinfrastruktur langfristig zu stärken — die jetzt beauftragte Machbarkeitsstudie für ein 50-Meter-Hallenbad ist dafür ein zentraler Baustein. Ein solches Bad würde nicht nur den Spitzen- und Vereinssport stärken, sondern auch dringend benötigte Kapazitäten für Schulen, Schwimmausbildung und Breitensport liefern. Wir begrüßen die klare Perspektive aus München und werden alles daransetzen, die Förderzusage zügig in konkrete Maßnahmen zu übersetzen, damit Augsburg nicht nur seine Tradition als Sportstadt bewahrt, sondern sie für kommende Generationen ausbaut.“

Exemplarisch zeigen diese beiden Themen, wie intensiv die Schwarz-Grüne Stadtregierung in Augsburg an der sportlichen Zukunft der Stadt arbeitet. Das gute Zusammenwirken von Verwaltung, Vereinen, Land und Bund sorgt dafür, dass Projekte nicht nur geplant, sondern langfristig tragfähig umgesetzt werden können.

Beteiligte Personen