Im heutigen Umweltausschuss wurden zentrale Schritte auf dem Weg zur kommunalen Wärmeplanung beschlossen. Ziel ist es, den im letzten Jahr veröffentlichten Energienutzungsplan Wärme (ENP) weiterzuführen, prioritäre Maßnahmen zügig anzugehen und die Beteiligung der Gebäudeeigentümer*innen auszubauen. Damit sollen Transparenz, Planbarkeit und eine verlässliche Struktur für die anstehenden Entscheidungen zur schnellen Umsetzung der Wärmewende geschaffen werden. Die Verwaltung wird mit dem heutigen Beschluss beauftragt, die Empfehlungen des Klimabeirats und der Bürgerversammlung weiterzuverfolgen und zentrale Elemente wie eine Roadmap, die Verbesserung von Informationsangeboten sowie die stärkere Verankerung der Ergebnisse in Planungs- und Genehmigungsprozessen auszuarbeiten.

Peter Rauscher, Fraktionsvorsitzender der Grünen Stadtratsfraktion: “Jede Kommune muss ihren Beitrag zur Klimaneutralität leisten – und wir GRÜNE haben uns immer dafür eingesetzt, dass Augsburg bei der Wärmewende schnell vorankommt. Mit dem bereits im vergangenen Jahr beschlossenen ENP Wärme haben wir eine erste transparente Grundlage geschaffen, die Wärmearten, Versorgungsperspektiven und Herausforderungen sichtbar macht. Aber klar ist: Das war nur ein Einstieg. Jetzt muss mehr gehen – und wir sorgen dafür, dass Augsburg bei der Wärmeplanung weiter in die schnelle Umsetzung kommt.“

Dr. Stefan Wagner, stv. Fraktionsvorsitzender und energiepolitischer Sprecher der Grünen Stadtratsfraktion: “Energiepolitisch ist der heutige Beschluss ein echter Fortschritt. Für eine erfolgreiche Wärmewende braucht es eine verbindliche, sektorenübergreifende Planung: vom Ausbau der Wärmenetze über geeignete Flächen bis hin zur Koordination der Infrastrukturmaßnahmen. Die anstehenden Schritte – vom Informationsschreiben an Gebäudeeigentümer*innen über IT-gestützte Genehmigungsprozesse bis zur stärkeren Einbindung der Ergebnisse in städtischen Fachplanungen – bringen uns genau in diese Richtung. Jetzt müssen wir diesen Kurs konsequent fortsetzen, damit Augsburg schnellstmöglich energiewirtschaftlich resilient und klimaneutral wird.“

Beteiligte Personen