Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel. Fast 30 Jahre später wurde Transgeschlechtlichkeit von der WHO als Krankheit gestrichen. Mit dem jährlichen IDAHOBIT – dem internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie – am 17. Mai wird queeres Leben sichtbar gemacht und gleichzeitig daran erinnert, dass Diskriminierung und Gewalt noch immer Realität sind. Denn auch heute werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität angefeindet, ausgegrenzt und angegriffen. Der Rechtsruck, der sich über Ländergrenzen hinweg verstärkt, setzt queere Errungenschaften zunehmend unter Druck. Das zeigt sich auch in den Zahlen: Laut Bundeskriminalamt wurden 2023 bundesweit 1.785 queerfeindliche Straftaten erfasst – im Jahr zuvor waren es noch 1.188. Und das ist keine abstrakte Entwicklung, sondern passiert auch hier vor Ort in Augsburg, wie etwa der homophobe Angriff auf ein schwules Pärchen vom 23. März 2025. Ein Aktionstag ist wichtig – aber er reicht nicht. Es braucht mehr, damit queerfeindlicher Diskriminierung endlich ein Ende gesetzt wird und Vielfalt in unserer Stadtgesellschaft wirklich ankommt:
Kommt vorbei zu Idahobit & Politics und kommt mit uns ins Gespräch!
Talk:
Peter Rauscher, Fraktionsvorsitzender
Emma Heinle, Vorständin CSD Augsburg
Bunte Texte von:
Emilia Prebeck, Lucia Matischok, Juna Kormann Lesung & Agatha Heinold
Musik:
Pauley Peters und Yoshi (Prep & Brab)
Luca/Pauley (Songs/Unterhaltung)
Lasst uns gemeinsam Augsburg zu einer Stadt machen, die Vielfalt nicht nur aushält, sondern lebt – laut, klar und solidarisch.