Am Sonntag, den 1. März, lädt die Augsburger Allgemeine zu einer Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl mit vier OB-Kandidierenden ein. Im Gegensatz zur Süddeutschen Zeitung, die für ihre Veranstaltung in München ein Triell mit den Kandidaten der drei größten demokratischen Parteien organisierte, hat die Augsburger Allgemeine zusätzlich den Vertreter der AfD auf das Podium geladen. Die Entscheidung der Augsburger Allgemeinen, der AFD diese Plattform zu bieten, halten wir für absolut falsch. Die Podiumsdiskussion der reichweitenstärksten Regionalzeitung ist ein wichtiger Ort für die Demokratie. Dass dort nun eine Partei sitzt, die in Bayern vom Verfassungsschutz seit 2022 beobachtet und in fünf Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft wird, ist ein fatales Signal. Damit wird die AfD als eine demokratische Partei legitimiert, die sie durch ihr rassistisches Weltbild und ihre autoritären Gedankengänge nicht ist.

Dabei unterstützen wir die Entscheidung unserer OB-Kandidatin Martina Wild, an der Podiumsdiskussion der Augsburger Allgemeinen teilzunehmen. Es ist gerade jetzt wichtig, dem offen rassistischen Weltbild der AFD zu widersprechen und dagegenzuhalten!

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Beteiligte Personen