Ich bin sprachlos und tief schockiert über die Aussage des Bundeskanzlers. Wer davon spricht, dass man „im Stadtbild noch dieses Problem“ habe, spricht von Menschen. Menschen mit Geschichten, mit Familien, mit Hoffnungen. Wenn ein Regierungschef Geflüchtete oder Migrant*innen so bezeichnet, dann ist das kein unglücklicher Versprecher. Es ist Rassismus. Es ist Diskriminierung. Es ist bewusster Populismus!

Schon in der Vergangenheit hat er mit Aussagen über „die kleinen Paschas“ oder angeblich fehlende Zahnarzttermine für Deutsche auf dem Rücken von Geflüchteten Stimmung gemacht. Nun folgt der nächste Schlag – diesmal offen im Stil rechter und rechtsextremer Rhetorik. Solche Worte sind gefährlich, weil sie das Klima in diesem Land weiter vergiften!

Es ist erschütternd, wenn ausgerechnet ein Bundeskanzler, der einer demokratischen Partei angehört, dieselbe Sprache verwendet wie jene, die spalten, ausgrenzen und Hass schüren. Wer glaubt, man könne Wähler*innen von rechts mit rechter Sprache zurückholen, irrt!
Der Weg aus der gesellschaftlichen Spaltung führt nicht über Anpassung an rechtsextreme Parolen, sondern über klare Haltung, Menschlichkeit und Verantwortung!

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