Neue Realschule im Augsburger Osten: Koalition stellt Weichen für die Umsetzung

Die Regierungskoalition aus GRÜNEN und CSU stellt im kommenden Stadtrat konkrete  Weichen für die Errichtung einer staatlichen Realschule im Augsburger Osten. Mit der aktuellen, unter Federführung des Bildungsreferats vorgelegten Beschlussvorlage werden die notwendigen, nicht-städtischen Grundstücke gesichert. Parallel wird die Planung zur Umgestaltung der Hans-Böckler-Straße und zur Erschließung an der Albrecht-Dürer-Straße begonnen – ein wichtiger Schritt für sichere Schulwege und eine geordnete städtebauliche Entwicklung. Für diese Maßnahmen sollen rund 2 Mio. Euro außerplanmäßig bereitgestellt werden.

Marie Rechthaler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Stadtratsfraktion: „Mit diesem Beschluss schaffen wir die konkrete Grundlage für einen zukunftsfähigen Schulstandort im Augsburger Osten. Wir investieren damit verantwortungsvoll in Bildung und Infrastruktur und schaffen verbindliche und genehmigungsfähige Lösungen statt reiner Wahlkampf-Symbolpolitik. Wir räumen Bildung höchste Priorität ein: In dieser Legislaturperiode investieren wir rund 50 Prozent mehr in Schulsanierungen als in der vorherigen. Mit fachlicher Klarheit, mit strategischem Ansatz und mit großem Einsatz für nötige Bildungsbedarfe wie Ganztag und auch neue Schulen – wie die Realschule – treibt das Bildungsreferat unter Martina Wild die Schulentwicklung in unserer Stadt konsequent voran. So sorgen wir dafür, dass aus Ideen konkrete Schulprojekte werden.“

Ruth Hintersberger, stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende: „Mit der Sicherung der Grundstücksfinanzierung für die neue Realschule im Augsburger Osten erreichen wir einen entscheidenden Wendepunkt: Aus jahrelanger Planung wird konkrete Umsetzung. Seit Jahrzehnten setzen wir uns für eine eigene Realschule im Osten unserer Stadt ein – jetzt schaffen wir die Grundlage dafür, dass dieses wichtige Bildungsprojekt Realität wird. Der Bedarf ist eindeutig. Unsere Stadt wächst, die Schülerzahlen steigen und viele Familien sind heute gezwungen, weite Wege in Kauf zu nehmen. Eine neue Realschule bedeutet deshalb nicht nur zusätzliche Schulplätze, sondern echte Chancengerechtigkeit durch wohnortnahe Bildung. Sie wird ein moderner Lernort sein, der Generationen von jungen Menschen Perspektiven eröffnet. Mit der Entscheidung für den Standort an der Albrecht-Dürer-Straße setzen wir auf eine Lösung, die pädagogisch, verkehrlich und städtebaulich überzeugt. Jetzt gilt es weiter dranzubleiben, damit Familien und Schülerinnen und Schüler schnell von diesem Projekt profitieren können. Dieses Vorhaben ist weit mehr als ein Schulbau. Es ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Stadtteils und für die konsequente Stärkung unseres Bildungsstandorts. Für die CSU-Stadtratsfraktion Augsburg ist die gesicherte Grundstücksfinanzierung ein historischer Meilenstein für eine Schule im Augsburger Osten – und genau dafür arbeiten wir mit voller Überzeugung und Tatkraft weiter.“

Beteiligte Personen