Die GRÜNEN-Stadtratsfraktion begrüßt den im städtischen Bauausschuss heute gefassten Beschluss, die Detailplanung für die acht Radvorrangrouten-Korridore zu beginnen. Grundlage ist die 2024 beauftragte Machbarkeitsstudie für ein durchgängiges, leistungsfähiges Netz zwischen Innenstadt und den Stadtteilen, bis zu den Stadtgrenzen. Die GRÜNEN plädieren dafür, die Realisierung dieser Korridore schnell und konsequent anzugehen. Die Gesamtkosten werden auf rund 45 Millionen Euro geschätzt, allerdings lassen sich die beiden Korridore Richtung Pfersee/Stadtbergen und Kriegshaber/Uniklinik/Neusäß für etwa 2 Millionen Euro realisieren. Auf Antrag der GRÜNEN beschloss der Ausschuss, die Vorlage mit der Maßgabe, auch den Korridor Richtung Univiertel/Haunstetten/Königsbrunn frühzeitig in die vertiefte Planung zu nehmen.

Peter Rauscher, Vorsitzender der Grünen Stadtratsfraktion: „Mit dem Projekt Fahrradstadt Augsburg gehen wir konsequent weiter voran. Gerade wenn klimapolitische Fortschritte auf Bundesebene wieder infrage gestellt werden, ist es wichtig, vor Ort Kurs zu halten. Augsburg soll eine echte Fahrradstadt werden. Für uns bedeutet das: Fahrradfahren muss einfach, komfortabel und im Alltag die beste Option sein. Gleichzeitig verbessert ein gutes Radwegenetz Sicherheit und Lebensqualität in unserer Stadt.“

Dr. Deniz Anan, mobilitätspolitischer Sprecher der Grünen Stadtratsfraktion: „Wir GRÜNE freuen uns über die konkrete und wohlüberlegte Planung für schnelle, bequeme Radverbindungen quer durch die Stadt. Das Radvorrangrouten-Konzept müssen wir von Anfang an ernst nehmen und dem Radverkehr den benötigten Raum zur Verfügung stellen. Neben den vergleichsweise günstigen Korridoren im Westen und Nordwesten sollten wir auch den Süden frühzeitig mitdenken. So erschließen wir Stadtviertel, in denen viele Menschen jetzt schon das Fahrrad nutzen, und verbinden optimal die beiden Uni-Standorte.“

Beteiligte Personen