Status: beantwortet

ANTWORT DES WIRTSCHAFTSREFERATES VOM 24.03.2026

 

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

das Bikesharing-Projekt „Swabi“ erhielt anfänglich Fördergelder des Bundes, muss absehbar aber ohne diese Förderung auskommen.

Vor diesem Hintergrund stellt die Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN folgende Anfrage:

  1. Wie hat sich das Projekt „Swabi“ mit Blick auf Ausleihfrequenz, Zahl der Nutzenden und Kosten-Einnahmen-Verhältnis bislang entwickelt?
  2. Inwiefern kann die ausdrückliche Zielsetzung, dass das Bikesharing eine Ergänzung von Bus und Bahn darstellt und zur Erhöhung des Passagieraufkommens im Öffentlichen Personennahverkehr beiträgt, als erreicht gelten?
  3. Mit welchem Defizit und mit welchem Zuschussbedarf seitens der Stadt ist vor diesem Hintergrund für die Zeit nach Auslaufen der Bundesförderung in etwa zu rechnen?

Begründung:

Im Oktober 2023 startete das Bikesharing-Projekt „Swabi“, in der Nachfolge des vormaligen „SWA Bike“. Zielsetzung von „Swabi“ ist es, den Öffentlichen Personen-Nahverkehr zu stärken, indem es Fahrgästen durch die flexible Ausleih- und Rückgabemöglichkeiten erleichtert wird, die so genannte „letzte Meile“ zwischen Wohnort und Haltestelle zurückzulegen.

Nach rund einem Jahr im Betrieb wäre es aufschlussreich zu wissen, wie sich das Projekt mit Blick auf die Zielsetzungen entwickelt hat – insbesondere angesichts des Umstandes, dass beim Bikesharing, wie in der entsprechenden Beschlussvorlage (BSV/22/08635) ausdrücklich ausgeführt wird, „mit dauerhaften, über den Förderzeitraum hinausgehende Betriebskosten zu rechnen“ ist.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Rauscher, Dr. Deniz Anan, Matthias Lorentzen, Verena von Mutius-Bartholy, Christine Kamm

Beteiligte Personen