Zur Forderung von SPD, FW, FDP, Pro Augsburg, ÖDP und Volt nach einem Interimsbau für eine Realschule erklären die Fraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CSU, Peter Rauscher und Leo Dietz:

“Die Idee einer Interims-Realschule zum jetzigen Zeitpunkt klingt auf den ersten Blick einfach – sie ist es aber nicht. Der Ministerialbeauftragte für die Realschulen hatte mehrfach deutlich darauf hingewiesen, dass das Kultusministerium maximal drei Jahre vor dem Einzug in die neue Realschule ein Interim genehmigt. Wer das ausblendet, betreibt Symbolpolitik, ist gegenüber den Augsburgerinnen und Augsburger nicht ehrlich und weckt Erwartungen, die am Ende nicht zu halten sind. Politik ist kein Wünsch-dir-was, sondern Verantwortung für solide Planungen und Finanzen.

Die schwarz-grüne Stadtregierung und Bildungsbürgermeisterin Martina Wild werden die Planungen für die neue Realschule im Augsburger Osten konsequent vorantreiben. Dazu gehört die Sicherung eines geeigneten Standorts, tragfähige Finanzierungsmodelle und die konkrete Umsetzung. Natürlich gehört genauso die Prüfung realistischer und möglichst kostengünstiger Zwischenlösungen dazu – von der möglichen Nutzung bestehender Gebäude über Container bis zu (Holz)Modulbau. Denn wir nehmen den Bedarf und den Druck an den Realschulen sehr ernst. Deshalb arbeiten wir an Lösungen, die rechtssicher, finanziell verantwortbar, pädagogisch sinnvoll und ehrlich sind. 

Die Rathausopposition hingegen setzt auf schnelle Schlagzeilen mit Vorschlägen, die weder zu Ende gedacht noch belastbar, geschweige denn finanzierbar sind. Und noch dazu ist sie sich nicht mal über den Standort wie auch die Bauweise eines möglichen Interims einig. Wahlkampf auf dem Rücken von Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräften machen wir nicht mit.”

Beteiligte Personen